Jesus Christus spricht: "Friede sei mit euch! Wie mich der Vater gesandt hat, so sende ich euch."  Johannes 20,21 

"Ein bisschen Friede" ist zu wenig. Wir wollen ein volles Maß an Frieden. Die Sehnsucht nach Frieden geht ins Unermessliche! Da wünscht man sich auf der politischen Ebene eine sachliche Diskussion. In dem sich andeutenden Wirtschaftskrieg geraten viele Unternehmen in Unsicherheit. Die kriegerischen Auseinandersetzungen im Irak, Syrien und Palästina schreien nach Menschlichkeit. Die geplanten Aufrüstungsapelle scheinen weltweit Zukunft zu gewinnen.  Hat da der Friede noch eine Chance, wenn er mehr sein will als Waffenstillstand?

Friede hat eine andere Qualität. Da geht es um das offene und vertraute Reden, das sich im gemeinsamen Tun verwirklicht. Es geht um ein Sich-Äußern, das Gemeinsames wirklich will und anstrebt. Wenn es dazu nicht kommt, verliert der Begriff "Friede" seinen Wert und eigentlichen Sinn.

"Friede" sagt Jesus Menschen zu,  inmitten allen Unfriedens in der Welt. Er wendet sich an die, in deren Mitte er Jahre hindurch gelebt, gepredigt und Wunder gewirkt hat. Er spricht es nach seinem Tod am Kreuz und nach seiner Auferstehung. Er sagt es als Herr über Leben und Tod; denn Gott hat sein stellvertretenes Sterben für die Schuld aller Menschen durch die leibhafte Auferstehung Jesu bestätigt. So ist er mit seinem ganzen Leben und Wirken, Reden und Handeln in voller Übereinstimmung mit Gott.

Das heißt eben Frieden, Frieden im tiefsten und letzten Sinn: ungestört miteinander Reden und miteinander Handeln.