"Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das aufgehende Licht aus der Höhe, damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes, und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens." Lukas 1, 78 - 79

Noch haben es viele nicht mitbekommen. Sie sitzen im Dunkeln. Finsternis umgibt sie. Eigentlich ist alles für sie wie eine Nacht, die sie in sich bannt. So wagen sie sich nicht von der Stelle. Sie sitzen da und rühren sich nicht vom Platz. Sie sind in Zwänge verwickelt wie von Fesseln gefangen und lahm gelegt. Es ist, als seien sie besessen von einer unsichtbaren Macht.

Dabei muss ich an junge Menschen denken, die unüberlegt in die Drogenszene geraten sind und keinen Ausweg mehr sehen. Sie sind abhängig von Drogen, immer nur noch auf den neuen Trip ausgerichtet. Um genügend Stoff zu haben, versuchen Sie  - egal auf welche Weise - sich Geld zu beschaffen. Manche rutschen dabei in die Kriminalität. Andere versuchen es, in dem sie sich mit ihrem Körper verkaufen. Sie sitzen fest und haben keinen Ausblick mehr.