Viele sagen: „Wer wird uns Gutes sehen lassen? 
Herr, lass leuchten über uns das Licht deines Antlitzes!      
Psalm 4,7       

Am Anfang von 2021 sehnt sich jeder nach dem Guten. Er möchte viel Gutes im neuen Jahr erfahren. Damit ist die Hoffnung verbunden auf Gesundheit, Sicherheit, Erfolg und Glück. Unbegrenzt gehen die Erwartungen und Wünsche ins Unermessliche der Zukunft. Gute Zeiten sind gefragt, besondere Begegnungen werden angestrebt und Außerordentliches erhofft, so dass man den mühevollen Alltag angehen und durchhalten kann. Gutes, ach ja, davon kann man nie genug bekommen!

In Zeiten der Corona-Pandemie, die unsere Vorhaben und Planungen weithin durchkreuzt, stehen wir vor manchen Fragen. Was wird aus unserer gespaltenen Gesellschaft? Welche Folgen wird die Weltwirtschaft zu bewältigen haben? Welche notwendigen Entscheidungen hat die Politik zu treffen? Welche finanziellen Konsequenzen wird man nach der Corona-Pandemie uns aufbürden? Was wird aus meinem Leben, wenn Corona nach mir greift? Auf einmal ist unsere menschliche Machbarkeit dahin und wir bekommen die Probleme nicht in den Griff. Wir sind durch Angst und Schrecken aufgeschreckt. Wer möchte da nicht Gutes sehen und erleben?