„Jubeln sollen die Bäume des Waldes vor dem Herrn; denn er kommt, um die Erde zu richten.    1. Chronik 16,33

Ein merkwürdiges Wort.  Wer hat schon Bäume reden hören. Viel weniger ist denkbar, dass sie jubeln, singen und laut, andere mitreißend, ihre Freude zum Ausdruck bringen. Wir nehmen beim starken Wind nur das Rauschen wahr und in Sommerzeiten den Duft  der Kiefern in den Wäldern. Und doch – so weiß man heute, können Bäume, Blumen und Pflanzen untereinander kommunizieren. Nicht jeder Baum entfaltet sich gut neben jedem anderen Baum. Nicht anders ist es bei den Blumen und Pflanzen. Selbst die günstigste Fruchtfolge muss der Bauer bei der neuen Saat bedenken. Bananen und Apfelsinen soll man nicht neben einander liegen lassen. Legt man  Äpfel zu grünen Tomaten, und deckt sie ab, werden sie noch rot. Eben die bei allen Gewächsen passiert etwas untereinander. Bäume, Blumen und Pflanzen sind nicht tot in sich, sondern können sich auf ihre Weise äußern und verständigen. Inwieweit der Verfasser des Monatsspruches das schon im Blick hat, kann nicht gesagt werden.

Wenn es heißt: „Jubel sollen die Bäume des Waldes“, dann ist damit ein Ende des Waldsterbens gesetzt, Hoffnung für Vögel, Wildtiere und Menschen. D.h. die Umweltzerstörung hat ein Ende. Dem Klimawandel, wie er sich jetzt schon erschreckend zeigt und eine Welt in Atem hält, wird einer neuen Zeit Platz machen müssen.