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Kurzpredigt April 2026

Jesus spricht zu Thomas:

„Weil du mich gesehen hast, darum glaubst du?

Selig sind die nicht sehen und doch glauben!“       Johannes 20, 29

    

Dafür ist Thomas ein Muster. Er hatte sich schon vom Jüngerkreis entfernt, aber noch ist er nicht ganz draußen. So ist er nicht dabei, als Jesus kam. Sein Sich-Zurück-Ziehen, sein Verlassen des Jüngerkreises, seine Flucht in die Einsamkeit, um alles selbst zu ordnen, erweist sich als Verlust an neuen Erfahrungen und wiklichem Leben.

Die anderen Jünger Jesu bezeugen ihm den Auferstandenen. Sie haben ihn leibhaft gesehen: die Nägelmale an Händen und Füßen, die Wunde in seiner Seite. Doch Thomas kann es nicht fassen. Unmöglich: Ein Toter ist lebendig?  Dennoch schließt er das Außergewöhnliche nicht aus. Was den andern Jüngern zugebilligt wurde, stellt er als Bedingung: „Es sei denn…“ Er ist willig zu neuen Erfahrungen, aber zugleich auch kritisch und nüchtern genug, um nicht einfach Unglaubliches hinzunehmen. So hofft er auf eine neue Erfahrung und bleibt im Jüngerkreis. Dort erfährt er den Auferstandenen in seiner vollen Wirklichkeit. Mit Händen und Augen darf er sich von der Tatsächlichkeit des leibhaft Auferstandenen überzeugen.

Jesus Christus, der Auferstandene, ist nun kein Traum mehr, keine Wunschvorstellung, keine Halluzination, keine Vision mehr, sondern leibhaftige Wirklichkeit!

Von Jesus Chistus angesprochen, wird er ermutigt, dem Zeugnis der Augenzeugen von einst zu glauben. Das fällt ihm jetzt leicht; denn Gesehenes und Betastetes haben bei ihm alle Zweifel überwunden. Der Herr ist wirklich auferstanden! So bleibt ihm nur noch eins: Er fällt vor Jesus nieder und ruft aus: „Mein Herr und mein Gott!“

In Thomas finden wir das Muster des modernen Menschen von Heute. Er will erst sehen, alles überprüfen und dann glauben, Er will erst alles mit dem Verstand ergreifen und dann folgen. Bevor er sich Jesus, dem Auferstandenen, anvertraut und verpflichtet, will er erst den Beweis haben. Doch wer lebt schon von Beweisen?

Leben wir alle nicht nur auf der Ebene des Vertrauens, z.B. wenn wir uns auf einen Stuhl setzen.

Jesus Christus, der Auferstandene, sagt Thomas.

-             und das gilt seitdem für alle:

nicht sehen, sondern den Jüngern, den Augenzeugen von Ostern, zu vertrauen. Das Zeugnis der ersten Jünger ist der Wahrheit entsprechend: Sie haben ihn gesehen, erlebt und sich in seinen Auftrag nehmen lassen und haben die Kraft des Auferstandenen erfahren.

Wer Jeus, den Auferstandenen, erleben will, kann sich auf das Zeugnis der Augenzeugen verlassen.

Wer zu Jesus Christus betet, der wird ihn in seiner seiner Liebe und Autorität, in seiner Wirkungsmacht erfahren. Solche Erfahrungen brauchen wir in einer Welt, in der gelebt und gestorben wird.

Siegward Busat

 

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