"Wendet euer Herz wieder dem Herrn zu, und dient ihm allein."  1. Samuel 7,3       

Mit unseren  Augen nehmen wir die Umwelt wahr. Vieles kommt uns in den Blick: Die Schönheiten der Schöpfung, die Not der Menschen, der Stress im Alltag,  die Welt der wundervollen Musik, die vielen Worte und die Sehnsucht nach Ruhe. Immer wieder fällt Neues in unser Leben. Die Augen sind wie ein Fenster, durch das die Außenwelt in unser Inneres dringt.  Woran wir verweilen, worauf wir aus sind, was wir nachhaltig in uns bewahren, bestimmt unser Ich. Und das Ich ist  in der Sprache der Bibel das Herz.

So sind wir leicht fasziniert, von dem, was uns angeht und Großartiges verspricht. Wir sind zutiefst betroffen, wenn Leiden uns lahm legen.  Wir sind unsagbar enttäuscht, wenn uns vertraute Menschen verletzt haben. Wie immer wir dann auch dran sind: Wir sind gefangen im Jetzt, schauen zurück in die Vergangenheit und verpassen unsere Zukunft. Wir sind noch zu sehr auf das Vergangene fixiert und können nicht nach vorne blicken und unser Leben neu angehen.