Jesus Christus: „Freut euch darüber, dass eure Namen im Himmel verzeichnet sind.   Lukas 10,20

 

Ich bin froh, dass ich leben kann. Die Schönheiten der Schöpfung sehe ich: Berge und Seen, Täler und Flüsse, Sonne und Wolken, Blumen, Pflanzen und Bäume, Tiere in Groß und Klein – und viele Leute in ihrer Verschiedenheit. Ich erfahre in Begegnungen mit Menschen: ihre Geschichten, ihre Prägungen, ihre Motivationen, ihre Vorstellungen und Wünsche im Blick auf die Zukunft. Im Miteinander von Groß und Klein kann ich mich einbringen, kann mein Heute gestalten - und bleibe so nicht der Einsamkeit ausgeliefert.

In jungen Jahren erschreckte mich eines Abends der Gedanke: Was wäre eigentlich, wenn das alles nicht wäre? Wenn es nichts gäbe: Überhaupt keine Welt, in der wir leben, kein Universum mit Mond, Sternen und anderen Himmelskörpern? Insgesamt keine Schöpfung, keine Mächte und keinen Schöpfer? Wenn alles Nichts wäre und Leben jeglicher Art nicht vorkommen würde? Dann wäre ich nicht nur ausgeschlossen von allem; denn es gäbe weder mich noch anderes Leben. Die Frage: Was dann wäre, bliebe bis heute unbeantwortet. Letztlich nur Nichts, was auch ein Nichts im weitesten Sinn – wenn es den gäbe – bedeutet.