"Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll"  Römer 8,18        

Das ist ein Satz, den man kaum nachsprechen kann. Das Leid, unterschiedlicher Art in dieser Welt, kann einem Menschen schon alle Hoffnungen zerstören.

Ich denke an einen Familienvater. Anfang der 40-iger Jahre. Er ist verheiratet und Vater von Kindern im Alter von fünf und sieben Jahren. Nach dem Studium in der Entwicklungsabteilung einer großen Fa. zukunftsträchtig tätig, erreicht ihn vom Arzt die Diagnose: wiederholt Gallengangkrebs. Es kommt zur OP, die positiv verläuft, aber im Nachhinein stellen sich viele gesundheitliche Probleme ein. Nicht nur das! In einer Nacht auf der Intensivstation greift der Tod nach ihm. Nur mühsam gelingt es den Ärzten, ihn am Leben zu halten. Es kommt nicht mehr zur vollen Gesundheit. Immer wieder neu treten Fieberschübe auf. Aufgrund von Durchblutungsstörungen sind die Hüften betroffen. Nun ist er an den Rollstuhl gebunden.