Jesus Christus spricht: „Kommt und seht    Johannes 1,39   

Das ist eine Einladung Jesu. Zu Beginn eines neuen Jahres gilt sie uns. Wir sind direkt angesprochen. Jesus Christus macht uns nichts vor. Ohne Vorgaben und Vorleistungen dürfen wir uns  ihm nahen. Und er hat Zeit und einen weiten Raum. So war es damals für die beiden Johannesjünger und so ist es heute. Er lädt uns zu sich ein. Wir können so entdecken, ob es stimmt, was andere von ihm sagen.  Wir  brauchen nicht bei dem  bleiben, was andere positiv oder negativ über ihn verbreiten. Wir dürfen selbst zu ihm kommen, hören und entdecken, wer er ist, was er mit uns vorhat und welche Weiten der Wirklichkeit er uns eröffnet.

Doch wie können wir zu ihm kommen? Jahrtausende liegen zwischen seiner Einladung und unserem Alltag. Wir sind also angewiesen auf das, was über ihn in der Bibel berichtet wird. Wir bekommen so einen Einblick in das, was Menschen in der Geschichte durch ihn erlebt haben. Selbst da, wo nichts zu hoffen war, setzte er an und  nahm sich der Menschen und ihrer Not an. Neues geschah oft auf wunderbare Weise: Kranke wurden gesund, Vergebung der Sünden geschenkt, Besessene von bösen Mächten befreit, Blinde wurden die Augen aufgetan, Lahme konnten sich auf den Weg machen, Tote kamen zurück ins Leben, Orientierung zum Alltag gegeben. Selbst den Naturgewalten erwies er sich als Herr des Kosmos. Ausgestoßene , Arme und Verachtete nahm er in die Tischgemeinschaft. Immer wieder war es Jesu Wort, dass sich kreativ, das Leben verändernd und mächtig erwies. Jesus war und ist der Herr jeder Situation, egal wie aussichtslos sie den  Menschen erschien.