Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt;
ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch und keinem wird warm;
und wer Geld verdient, der legt’s in einen löchrigen Beutel
 
 Haggai 1,6

Haben wir etwas vergessen? Woran liegt es, wenn der erwartete Erfolg ausbleibt? Wenn aller Einsatz nicht zu besserer Lebensqualität führt?

„Ihr sät viel“ ist doch Ausdruck unserer Lebenstüchtigkeit: Erziehung im Elternhaus und im Kindergarten, der Fleiß in der Schule. Im Studium und am Arbeitsplatz voll dabei. Dann der Einstieg ins Berufsleben , die Entfaltung unserer Fähigkeiten und der ehrenamtlichen Tätigkeit in der Freizeitwelt.

„ihr esst“ steht für Lebensfreude, Auskommen, Wohlstand und Genießen. Wer setzt sich nicht gerne an einen reich gedeckten Tisch?

„ihr trinkt“, egal ob Mineralwasser, Bier, Wein  oder Alkohol. Ausreichende Flüssigkeit ist geboten, auch wenn es nur Milch, Tee und Kaffee ist. Zuviel Alkohol kann leicht zu Ausbrüchen und Ausfällen führen.

„ihr kleidet euch“. Ja, „Kleider machen Leute.“ Man muss schon auf sein Äußeres achten. Mode ist gefragt und immer auf  aufwendig Neues aus. Wer will sich nicht schön machen und etwas darstellen, seinen Reichtum zur Schau stellen?